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Claudia Wende

Über mich

Da ich meine Aufgabe als Lehrerin niemals nur in der Vermittlung von Basisfertigkeiten wie Schreiben, Lesen und Rechnen beschränkt sah, sondern insbesondere in der Unterstützung der Kinder in ihrer Persönlichkeitsentfaltung, war ich von Anfang an im reformpädagogischen Bereich tätig. Das Schöne an diesem Aufgabenfeld ist, dass man die Möglichkeit hat über den Tellerrand hinaus zu schauen und nicht beschränkt darauf ist jene Wege zu beschreiten, die alle immer schon gegangen sind. Man hat die Möglichkeit andere Wege zu suchen, wenn man merkt, dass der alte nicht zum Ziel führt. 
Das Zusammenwirken von Körper, Seele und Geist fasziniert mich schon seit meiner Jugend. Ich begann mir sukzessive fachliches und praktisches Wissen über alternative Heilmethoden anzueignen und absolvierte verschiedene  Ausbildungen und Kurse wie z.B Touch for Health, Atembehandlungen sowie diverse Entspannungstechniken, praktiziere Yoga und Meditation und arbeitete 20 Jahre mit einem erfahrenen Energetiker zusammen.

Meine Ausbildung

Nach der Matura 1986 am Realgymnasium in Hallein und zwei Semestern Kunstgeschichtestudium begann ich an der Pädagogischen Hochschule Wien / Ettenreichgasse zu studieren, die ich 1990 mit der Lehramtsprüfung für Volksschulen abschloss. Schon während meines Studiums begann ich mich verstärkt für Reformpädagogik und Alternativschulen zu interessieren und arbeitete, soweit es an der PH möglich war, zu reformpädagogischen Themen. Im Anschluss an die Hochschule absolvierte ich unter anderem eine Montessori – Ausbildung bei Anne Beate Huber, studierte zwei Semester Erziehungswissenschaften und besuchte Seminare mit Rebekka und Mauricio Wild. Da mich zu dieser Zeit die von dem Ehepaar Wild gegründete Schule in Quito ausgesprochen begeisterte unternahm ich auch eine Studienreise nach Ecuador. 
Es erschien mir sinnvoll, vor dem Unterrichten in einer Schule zunächst mit jüngeren Kindern Erfahrungen zu sammeln, und so begann ich 1992 in einer Eltern-verwalteten Kindergruppe zu arbeiten und betreute zudem ein schwerstbehindertes Mädchen. Einige Eltern dieser Kindergruppe waren an der Gründung der ALF-Schule beteiligt, und so kam auch ich, nach der Geburt, meiner Tochter, an die ALF und arbeite hier seit 1996. Ich bin sehr froh, in der ALF zu unterrichten, ich finde, sie ist die „perfekte“ Schule, ich liebe die Arbeit mit den Kindern, Eltern und LehrerInnen und freue mich auf hoffentlich noch viele Jahre Unterricht in dieser großartigen Schule!